NaturGartenLand
Natur + Garten + Landschaftsarchitektur

Permakultur, Nachhaltigkeit und Klimaschutz für kleine und große Gärten

Die Prinzipien der Permakultur, die im Wesentlichen auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit - ökologisch, ökonomisch und sozial - begründet sind, stellen für mich seit über 20 Jahren eine wesentliche Grundlage für die Gestaltung von Freiflächen dar und fließen bei allen meinen Planungen mit ein.
Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem individuellen Permakulturkonzept für Ihren Garten oder Hof sind, oder einzelne Permukulturelemente in Ihre Gartengestaltung integrieren möchten, freue ich mich, Sie dabei zu unterstützen, und Ihren Garten zu einem produktiven, gesunden und erholsamen Fleckchen Erde zu machen.

Die Kräuterspirale ist eines der bekanntesten Elemente der Permakultur, wie sie in unseren Gärten häufig Einzug findet. Dahinter steckt ein kluges und spannendes Prinzip, das in allen Gärten, ob groß oder klein, angewendet werden kann, und für das sein "Erfinder" Bill Mollison 1981 den alternativen Nobelpreis bekam. Permakultur-Prinzipien sind aber schon viel länger die Grundlage von Subsistenz-Wirtschaftssystemen auf der ganzen Welt. Im Zusammenhang mit dem Klimawandel und den damit verbundenen globalen Problemen gewinnt auch die (zumindest teilweise) Selbstversorgung mit Lebensmitteln immer mehr an Interesse.

Beratung, Planung und Permakulturpraxis

Bei konkreten Fragen zu Themen der Selbstversorgung, zur Nutzung vorhandener Ressourcen und Materialien, Anbau und Verarbeitung von Obst- und Gemüse bis hin zum Bau einer Kräuterspirale, berate ich Sie vor Ort in Ihrem Garten und biete auf Anfrage auch Führungen an.

Vereinbaren Sie einen Termin unter buero@naturgartenland.de


Konzeptplanung

Auf der Grundlage der natürlichen, strukturellen und sozialen Bedingungen Ihres Grundstückes erarbeiten wir gemeinsam ein permakulturelles Gestaltungs- und Nutzungskonzept nach Ihren Bedürfnissen. Dabei werden wir die Ressoucen der Natur und des eigenen Gartens erkennen und nutzen. Dieses Konzept dient Ihnen bei der Gestaltung und Nutzung Ihres Gartens als hilfreicher Leitfaden und als Grundlage für die Detailplanung der einzelnen Funktionsräume. 

Nicht-tun

Nicht-tun ist nicht gleich Nichts-tun. Mit der Permakultur können wir die Produktivität und Vielfalt in unserem Garten steigern und dabei unsere materiellen und körperlichen Ressourcen effizient einsetzen. In Anlehnung an einen der wesentlichen Grundsätze der Permakultur, die "Philosophie der fortlaufenden und überlegten Beobachtung" (Bill Mollison), wenden wir gemeinsam unsere Aufmerksamkeit dem Beobachten der Prozesse in Ihrem Garten zu, um aus dem "Nicht-tun" heraus Lösungen für die praktische Anwendungen der permakulturellen Prinzipien, wie der Nutzung von Synergien und natürlichen Prozessen, der Schließung von Kreisläufen, der Schaffung von Vielfalt und der Produktiviät zu finden und umzusetzen.


Workshops

Zum Einstieg in die Permakultur, ihre Grundsätze und ihre Anwendung in kleinen und großen Gärten biete ich auch Workshops an. Aktuelle Workshop-Termine finden Sie hier...

Projektbeispiel

Entwicklungskonzept nach Permakulturprinzipien
Kräuterhof Brunnthal, Garching a.d. Alz


Am Anfang steht die Bestandsaufnahme dieses etwa 1 ha großen Areals, welches Wohnraum, Hausgarten, Nutzgarten, Ritueller Raum, Spielraum, Seminarraum, Schaugarten und Lebensraum zugleich ist. Hier gilt es, den Überblick zu bekommen, und allen Bedürfnisse an die Fläche und ihren Potenzialen gerecht zu werden.

Das Ergründen der diesem Ort ganz eigenen Ordnung und seiner Beziehungen mit der ihn umgebenden Landschaft steht am Anfang des Planungsprozesses und dient als Grundlage für die Gliederung in die einzelnen "Funktionsräume". 

Das fertige Konzept stellt dar, wohin sich die weitere sukzessive Gestaltung der Fläche durch seine Bewohner entwickeln soll und wie eine harmonische und im permakulturellen Sinne effektive (also in materieller, finanzieller und personeller Hinsicht sparsame) Umsetzung geschehen kann.

Ein wesentlicher Teil der Planung ist das Zonenkonzept, das die gesamte Fläche in drei Teilräume gliedert. Je nach Nutzungsintensität sind die einzelnen Gartenelemente unterschiedlich weit vom Zentrum, dem Wohnhaus, entfernt. So befinden sich in Zone I die Bereiche, in denen sich die Bewohner täglich aufhalten, wie z.B. der Gemüsegarten. In Zone II ist u.a. der Obstgarten und der Schaugarten für Kräuterseminare angesiedelt. Zone III bildet den Puffer, bzw. den Übergang zur Landschaft und umfasst neben einer extensiv genutzen Wiesen- und Weidefläche auch naturnahe Hecken und Biotopstrukturen.

 

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