über NaturGartenLand
NaturGartenLand wurde als Eine-Frau-Büro für naturgemäße Garten- und Landschaftsplanung mit den Schwerpunkten naturnahe Gärten, Freianlagen, Spielräume, Permakultur, Gewässer und Landschaft gegründet.

Mein Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Objekte, die ökologisch und ökonomisch sind, mit möglichst geringem Einsatz von Ressourcen, ob technischer, materieller oder finanzieller Art umgesetzt und gepflegt werden und der Natur mehr Raum geben.

Bei Konzepten und Planungen werden in besonderem Maße die natürlichen Bedingungen und Eigenheiten des jeweiligen Grundstücks - der genius loci - berücksichtigt und mit viel Gespür und praktischem Verstand wird auf die Wünsche und Möglichkeiten seiner Bewohner eingegangen.

Zur Gestaltung verwende ich überwiegend heimische Wildpflanzen, wenn möglich aus ökologischer Produktion und arbeite ohne Torf, Pestizide und Mineraldünger. Vorhandene Materialien werden wiederverwertet und regionale Naturbaustoffe verwendet. Bei der Umsetzung arbeite ich besonders gerne mit den Gartennutzern Hand in Hand. Bei größeren Maßnahmen arbeite ich mit Bauhöfen, örtlichen Landschaftsgärtnern und einem Netzwerk erfahrener Naturgärtner zusammen. 


über Claudia Puchta

Studium der Landschaftsarchitektur mit Schwerpunkt Landschaftsplanung an der Fachhochschule Weihenstephan / Freising, Abschluss im Jahr 2000 

Diplomarbeit über "Nachhaltige Landnutzung im Flusseinzugsgebiet des Bordi Khola (Nepal) mit Hilfe von heimischen Ressourcen und regenerativen Energien" bei Prof. Ernst Schrimpff. In Nepal 1998 erste Kontakte mit Permakultursystemen.

2000 - 2014 angestellt beim Wasserwirtschaftsamt München: zuständig u.a. für Gewässerpflege, Gewässerentwicklungsplanung, Gewässerrenaturierungen, Ingenieur-biologische Maßnahmen und die naturnahen Außenanlagen.
2001 - 2004 Nebentätigkeit bei den Gewässernachbarschaften Bayern

Seit 2006 Entwicklung eines naturnahen Gartens nach den Prinzipien der Permakultur.

Weiterbildung in den Bereichen Permakultur, visuelle Baumkontrolle, Kräuterheilkunde und Gartentherapie.
Mitarbeit in einem ökologisch und inklusiv arbeitenden Gartenbaubetrieb und in lokalen Agenda 21 und Naturschutzgruppen.

2015 Gründung des Büros NaturGartenLand


Vielleicht begann es mit dem ersten Strauß aus Wiesenblumen, den ich in den 1970ern zum Muttertag auf der wenige Meter von der Wohnung entfernten Futterwiese gesammelt habe. Die Leidenschaft für die in meiner Kindheit noch überall rund ums Dorf vorhandene Vielfalt an Wildpflanzen war spätestens da geweckt. Die leuchtend gelben Huflattichblüten, die im zeitigen Frühjahr aus dem blanken Kies neben den Waldwegen herausdrangen – sie wurden gepresst, um ihre Schönheit möglichst lange zu konservieren. Und bald wurden sie und viele andere Wildkräuter getrocknet und zu Tees gegen alle möglichen (damals eigentlich noch kaum vorhandenen) Wehwehchen gemischt. Den Begriff Unkraut, hatte ich wohl schon gehört. Bedeutung hatte er für mich damals schon nicht. Vielmehr wurde mir klar, dass alles mit allem zusammen hängt - also wollte ich möglichst viele dieser Zusammenhänge in der Natur begreifen und mich an der Schönheit im Großen Ganzen und im Kleinen erfreuen. Und so ist es heute noch.      

"Until you dig a hole, you plant a tree, your water it and make it survive, you haven´t done a thing. You are just talking."
Wangari Maathai                                                                                                                                                                                                                                                        nach oben